Rezension: Eine Welt aus Träumen
Ein Buch, das sehr bewegt, von einem mutigen jungen Mann verfasst, der seinen individuellen Heilungsweg schildert und dabei sich selbst sowie die Welt ehrlich aus seiner Sicht reflektiert. Es hat mich beim Lesen sehr berührt, wie viele Gedanken sich dieser junge Mensch über sich und die Welt macht. Immer wieder wollte ich ihm beim Lesen zurufen: 'Du bist gut so, wie du bist, das geht vielen so, das ist normal, du bist normal und liebenswert!'
Ich las dieses Buch in einem Stück durch. Die Authentizität war auf jeder Seite zu fühlen. Ohne Beschönigung, pur, roh und zugleich tief, sanft und einzigartig. Seine Lebens- und Heilungsgeschichte hat mich ebenso abgeholt und mitgenommen wie die persönlichen Gedichte und wunderschönen Kunstwerke.
Mutig und Mut machend
Ein Werk, das nicht allein mutig ist, sondern ebenfalls dazu ermutigt, den eigenen Pfad zu beschreiten. Zu lernen, sich anzunehmen – und vor allem zu fühlen!
Ich danke dem Autor, dass er mit diesem Buch in einer verrückten Zeit zeigt, dass es um Eigenverantwortung geht und dass die eigenen Gefühle und Emotionen die Eintrittskarte zu einen erfüllten und glücklichen Leben beinhalten. Ich danke ihm auch für die Ideen und Gedanken zum neuen Lernen, neuem Miteinander, achtsamerem Umgang mit Umwelt und Tieren und einer bewussten Gesellschaft, die schon längst in den Herzen der jungen Menschen existieren und nur darauf warten, verwirklicht zu werden. Viel konkreter, als zum Träumen, wie es der Buchtitel verspricht.
Vielen Dank für dieses auf der einen Seite schockierende (und das nur, weil ich Mutter bin und meine Jungs im gleichen Alter wie der Autor sind) und gleichzeitig wertvolle Werk.